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Uwe
Meenen soll gestoppt werden!
Im
Februar eröffnete der Rechtsextremist Uwe Meenen,
Vorsitzender der NPD in Unterfranken und einer der
Mitbegründer des Deutschen Kollegs in Würzburg ein
Antiquariat in der Zellerstraße in Würzburg. Das
antifaschistische Bündnis hat seit 1998 auf die Gefahr
von Rechtsextremisten aus der Region hingewiesen, obwohl
dies von der gängigen Meinung immer wieder
heruntergespielt wurde. Wie unaufgeklärt die lokalen
Medien sind, zeigt sich an den Reaktionen der Presse auf
die antifaschistische Demonstration vom 18.03.2006 in Würzburg.
Es wurde versucht, Menschen mit anderem Outfit als Asoziale
zu diffamieren und die Veranstalter der
antifaschistischen Aktion wurden als Egoisten betitelt,
obwohl das antifaschistische Bündnis in Würzburg seit
mehr als 10 Jahren den Nazis Beine macht, auf sie zeigt
und nicht wegschaut.
Anfang
der 90er Jahre kam es zur Blood & Hounor Gründung
in Würzburg. Es gab einen Brandanschlag auf das Flüchtlingsheim
in Heidingsfeld. Die Eröffnung der rechten Kneipe Hard
& Heavy Würzburg folgte kurz danach. Ein FAP
Treffen in Kitzingen mit teilweise bis zu 40 Boneheads fand
damals ebenfalls statt. Angriffe auf Menschen mit anderem
Aussehen und einer anderen Meinung gibt es mittlerweile
auch. In Amorbach wurden vor einer Antifademo Schüler
bedroht und misshandelt. Ein schwarzer Jugendlicher und
linksalternative junge Leute wurden durch die gleiche
Stadt gejagt und geschlagen. Seit sich Würzburger
Antifaschisten der jüngeren Generation zurückerinnern,
gibt es eine eine starke rechte Gesinnung in Würzburg.
In der Region finden regelmäßig Konzerte mit Nazibands
statt. Im Internet halten neue Nazis Strukturen vor, die
der überregionalen Vernetzung der Szene dienen. In Lohr
am Main treffen sich allseits bekannt junge Nazis und
treiben ungestört ihr Spiel. In den Hassbergen sind
Nazikonzerte mittlerweile unbemerkt der breiten
öffentlichen Wahrnehmung auf der Tagesordnung. Selbst
Zeltlager von Nazis werden ungestört durchgeführt.
Lediglich
dem Antifaschismus einiger Jugendlicher und weniger
Erwachsener ist es zu verdanken, dass es bisher zu
keinem totalen Totschweigen der Neonaziszene in Würzburg
und im Umland gekommen ist. Selbst die intellektuelle
Führungsriege alter Nazis kann die Stadt Würzburg seit
Jahren als Treffpunkt ihrer verbrecherischen Gesinnung
missbrauchen, obwohl die Wahlergebnisse der NPD in
Unterfranken Anlass zur Sorge geben müssten. Im
Landkreis Würzburg und in der Region gibt es teilweise
Dörfer, die vom Nazinachwuchs fest okkupiert sind.
Jetzt
gilt der Spruch von Tucholsky: "Kein Fußbreit den
Faschisten". Es ist an allen Menschen gelegen, dass
Würzburg und Unterfranken durch Öffentlichkeitsarbeit,
Veranstaltungen, Demonstrationen und Zivilcourage von dem
braunen Müll rein gehalten wird. In den Monaten Mai und
Juni wollen Antifaschisten aus Unterfranken vor dem
Laden von Uwe Meenen Aktionen durchführen, Öffentlichkeit
herstellen und dies solange wiederholen, bis der Laden
von Uwe Meenen geschlossen ist. Uwe Meenen soll aus
Würzburg verjagt und hinter Schloss und Riegel gebracht
werden. Die Würzburger Antifaschisten setzen dabei auf
eine starke Mithilfe aller Bürger aus Unterfranken.
Quelle:
indymedia
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