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IBM will trotz hoher Gewinne 600 Mitarbeiter entlassen
Der
IBM-Konzern will in Deutschland 600 Beschäftigte entlassen und zwei Standorte
schließen. Betroffen sind die Beschäftigten der IBM-Tochter IBM Business
Services GmbH in Schweinfurt und Hannover. Die Vereinte
Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) wandte sich gegen die Entlassungspläne:
„Wir werden das nicht so ohne weiteres hinnehmen“, kündigte Rolf Schmidt
von ver.di an. ver.di werde alle Möglichkeiten ausschöpfen, um die
Entscheidung des Unternehmens auf den Prüfstand zu stellen. „IBM ist ein hochprofitables
IT-Dienstleistungsunternehmen. Mit den
Entlassungen will das Management Fehler im Outsourcinggeschäft ausmerzen,
anstatt selber die Verantwortung zu übernehmen“, machte Schmidt deutlich.
Schon seit Jahren hätten die Arbeitnehmervertreter in allen
Mitbestimmungsgremien darauf hingewiesen, dass die Personalsituation im
Outsourcinggeschäft problematisch sei. Die Warnungen seien jedoch vom
verantwortlichen Management nicht beachtet worden: „Jetzt sollen die Leute vor
die Tür gesetzt werden. Das hätte durch eine langfristige, verantwortungsvolle
Personalpolitik vermieden werden können“, kritisierte Konzernbetreuer
Schmidt.
Quelle:
ver.di Bundesvorstand
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