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Rechtsradikalismus in Bayern
- Ausstellung
Mit Unterstützung durch die
Oskar-Soldmann-Stiftung, zeigt die Volkshochschule
Schweinfurt vom 7. bis 26. November 2006 die Ausstellung
der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Thema:
Rechtsradikalismus in Bayern. Die Sammlung ist in der
Vorhalle des Alten Rathauses in Schweinfurt zu sehen.
Zur Eröffnung am 7. November 2006 gibt Horst Schmidt,
einer der Autoren der Ausstellung, und sein Kollege
Thomas Goger eine Einführung in das Thema. Im
Rahmenprogramm ist außerdem die alternative Stadtführung
am 9. November von Klaus Hofmann vorgesehen. Zur
Ausstellung berichtet der Kommissariatsleiter des
Staatsschutzes bei der Kriminalpolizei Schweinfurt,
Klaus Eckelmann am Mittwoch, 15. November 2006 um 18.30
Uhr in der Vorhalle Altes Rathaus, über die Situation in
der Region. Eine Diskussion dazu ist geplant. Im Reader
ist erkennbar, dass durchaus auch
kritische Fragen zum Konzept gestellt werden können.
Beispielsweise wird pauschal der
Eindruck erweckt, alle Skinheads seien Neonazis.
Die demokratiefeindlichen
Rechtsextremisten mit ihrem kranken Weltbild scheinen
ein fester Bestandteil des politischen Alltags zu
werden. Sie müssen als Dauerproblem des Gemeinwesens
begriffen werden. Deshalb wurde die Ausstellung von der
SPD-Nahen Friedrich-Ebert-Stiftung konzipiert. Von
Murnau bis Lohr sind Neonazis öffentlichkeitswirksam
präsent. Das Erscheinungsbild und das Auftreten, vor
allem der NPD und ihrer Jugendorganisation Junge
Nationaldemokraten hat sich gewaltig gewandelt. Ihre
Propaganda zielt in jüngster Zeit verstärkt auf
Jugendliche und junge Heranwachsende. Mit dem Projekt
Schulhof, wollen die Rechten Nationalismus in die
Schulen tragen. Mit kostenlosen Schulhof-CD´s, die vor
den Schulen verteilt werden, mit Konzerten und einem
braunen Lifestyle versuchen Rechtsextremisten eine
rechte Jugendkultur zu fördern.
Die Ausstellung, soll über
die neuen Strategien von Neonazis aufklären und dazu
anregen, wachsam zu sein und vor Ort konkret etwas
dagegen zu tun. Eröffnung der Ausstellung ist am 7.
November um 19.30 Uhr mit einer Einführung durch Horst
Schmidt und Thomas Goger. Goger führt ins Thema ein,
Horst Schmidt erklärt die Ausstellung und geht besonders
auf den letzten Teil ein: Was kann man dagegen tun? Der
Eintritt zur Ausstellung und zum Rahmenprogramm ist
frei, Führungen sind möglich, hierzu sind Anmeldungen
unter Tel. 09721/515440 erforderlich.
Quelle: nah
Nachrichten-aus-Hassfurt
berichtet auch hier.
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