Nachrichten aus Hassfurt 

Stattbahnhof Schweinfurt

Radio Z Nürnberg

Aktuelle Informationen der alternativen Bewegung in Schweinfurt, Hassfurt und Bamberg

 

 

  


NetzreporterInnen gesucht !!

 

Uns geht hier zu viel durch die Lappen..... Wir suchen dringend NetzreporterInnen, die uns bei unserer Arbeit unterstützen. Ausserdem gerät unser Projekt an die finanzielle Grenze. Wer uns gut findet, soll uns unterstützen. Mehr dazu findet Ihr hier.

nachrichten und standpunkte - arbeiterzeitung für die region schweinfurt


 

 

Gräfenberg: Motorsägen gegen Nazis

 

Etwa 60 Nazis marschierten am Mittwoch, den 03.01.2007 in Gräfenberg auf. Gräfenberg wird zum Daueraufmarschgebiet der Nazis in Franken, allerdings lässt der Haufen in seinem Durchhaltevermögen mittlerweile offensichtlich nach. Mit mehr als 150 Rechten rechnete die Szene, gekommen sind die erwähnten 60 rechten Hetzer. Erst vor zwei Wochen zogen Nazis durch Gräfenberg. Damals stellten sich Antifaschisten dem Aufzug in den Weg, so dass die Nazis unverrichteter Dinge den Ort verlassen mussten.

 

Mit Fackeln liefen die Nazis am Mittwochabend durch den Ort. Dabei ist das übliche Bild zu beschreiben: Am Bahnhof postiert sich ein großes Polizeiaufgebot und im Ort sind Nazigegner damit beschäftigt, Nazis unterschiedlichen Widerstand entgegen zu setzen. Die Nazistrategie, den Termin kurzfristig anzuberaumen und kaum öffentlich weiterzugeben, um antifaschistischen Widerstand zu verhindern, ging nicht auf. Rund 120, vorwiegend bürgerliche Gegner der Rechten, haben wieder verhindert, dass Naziparolen reibungslos verbreitet werden konnten. Am Ort der Nazikundgebung begannen nämlich just in dem Augenblick, in dem die Nazis ihre Losungen verbal verbreiten wollten drei Anwohner damit, mit Motorsägen ihr Brennholz klein zu sägen. Ordentlicher Lärm verhinderte also, dass auch nur ein Naziwort verstanden werden konnte. Die Polizei schritt zunächst nicht ein. Nachdem die Beamten nach etwa 10 Minuten dazwischentraten und die Holzsägearbeiten beendeten, begann in einer verschlossenen Scheune, einen Steinwurf vom Ort des Aufmarsches entfernt ein Bürger damit, Holz mit einer Kreissäge, die von einem Traktor angetrieben wurde zu zersägen. Die Polizei war sichtbar hilflos, weil die Scheune versperrt war und ein Erstürmen des Gebäudes erheblichen Aufwand verursacht hätte. Die Nazis haben dumm aus der Wäsche geschaut, weil sie ihr eigenes Wort nicht mehr verstanden.

 

Bleibt noch zu informieren, dass die bürgerlichen Gruppen der Stadt bereits vor dem Naziaufmarsch eine Leinwand im Hintergrund des Redners der Rechten postierten. Während der Redeversuche des Nazihetzers wurden auf die Leinwand Bilder von Naziopfern projiziert. Vor der Leinwand plapperte der Naziredner kaum verständlich davon, dass man wieder nach Gräfenberg kommen werde und irgendwann in der Stadt den Einfluss habe, um den Bürgermeister zur Rechenschaft zu ziehen. Der Bürgermeister von Gräfenberg gerät mehr und mehr ins Visier der Rechten. Selbst von Drohungen gegen ihn wird mittlerweile berichtet.

 

Quelle: indymedia

 

Nachrichten aus Hassfurt empfiehlt Dir ein paar Dinge, die Du haben solltest.... und Du unterstützt uns...

 

zurück

 

 

Jürgen E. Schrempp Jürgen Grässlin

Lizenz zum Töten?
Jürgen Grässlin

Das Daimler Desaster
Jürgen Grässlin

EURO 12,95  

EURO 12,99

EURO 19,90

 

Leser dieser Meldung:

Hit Counter

Nachrichten aus Hassfurt

Das Forum für linke Politik.
Onlinediskussion.