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Gedenkstein für ermordete Zofia Malczyk

Ab 21. März gibt es in Schweinfurt einen weiteren Ort des Gedenkens an Opfer des Nationalsozialismus. An diesem Tag im März 1945, wenige Tage vor Ende des Zweiten Weltkrieges, wurde in der Gustav-Adolf-Straße eine polnische Zwangsarbeiterin von Nazi-Polizisten ohne ein Urteil hinterrücks erschossen. Die ermordete Zofia Malczyk war im siebten Monat schwanger. An das Schicksal der jungen Frau und an die schreckliche Tat ihrer Mörder soll ein Gedenkstein erinnern, der am 62. Todestag von Zofia Malczyk mit einem Gedenken eingeweiht wird.

Enthüllt wird der Gedenkstein in der Gustav-Adolf-Straße (gegenüber der Einfahrt zum Notdienst im Leopoldina-Krankenhaus) am 21. März im Rahmen einer Feierstunde, die um 18 Uhr beginnt. Die polnische Botschaft ist durch Konsulin Aneta Berdys vertreten. Als Gedenkredner konnte die „Initiative gegen das Vergessen“ den Rechtsanwalt Dr. Arnold Köppke-Duttler gewinnen. Die Moderation der Feier liegt in den Händen des früheren Care Deutschland-Chefs Willi Erl aus Schweinfurt. Vertreten sind auch Schüler des Bayernkollegs, das die Patenschaft über den Gedenkstein übernehmen wird. Im Leopoldina Krankenhaus wird es ab etwa 19 Uhr eine Möglichkeit zum Gespräch und Meinungsaustausch geben. Die Bevölkerung ist zur Gedenkfeier eingeladen.

Das Setzen des Gedenkstein hat die Initiative gegen das Vergessen angestoßen. Der Stein wurde über eine Spendensammlung finanziert. Informationen über die Arbeit der Gruppe der Kulturwerkstatt Disharmonie unter Mail-Adresse zwangsarbeit@web.de oder Teil. 090721/28895.

 

Quelle: nah

 

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