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NPD Aktionen in Bamberg
gestört
Fürchterlich geärgert dürfte
sich am vergangenen Samstag, den 19. Mai 2007 eine
Gruppe von Rechtsextremisten um das NPD
Landesvorstandsmitglied Axel Michaelis haben. In Bamberg
wollten die Rechten eine breit angelegte Flugblattaktion
durchführen, aus der nicht wirklich etwas geworden ist.
Den konspirativ anmutenden Planungen der NPD hat
offenbar ein Informant aus den eigenen Reihen einen
Strich durch die Rechnung gemacht. Dieser soll
vertrauliche Informationen der Rechtsextremisten an
NPD-Gegner weitergeleitet haben. Eine größere Gruppe von
Bamberger Einwohnern hat sich der Sache dann scheinbar
angenommen und die „NPD-Kameraden“ beim verteilen ihres
Flugblattes beträchtlich behindert. Viele der
Flugblätter sollen wieder eingesammelt und vernichtet
worden sein.
Nach Angaben auf der
Internetplattform indymedia.de haben mehrere
Streifenwagen der Bamberger Polizei das Treiben der
Rechten begleitet. Auch Zivilpolizisten sollen im
Einsatz gewesen sein. Es muss zu Handgreiflichkeiten
zwischen Rechtsextremisten und ihren Gegnern gekommen
sein. Hier haben anscheinend Polizeibeamte in zivil
eingegriffen. Auf indymedia.de wird davon gesprochen,
dass die Rechten äußerst aggressiv aufgetreten sind.
Diesen Eindruck bestätigen die jüngst veröffentlichten
Zahlen zu rechtsextremen Gewaltdelikten. Bundesweit ist
die Zahl der Gewalttaten von Rechten um 9,3 Prozent
gestiegen. Rund 18.000 Straftaten wurden von
Rechtsextremisten begangen.
Oberfränkische Linke Gruppen
machen unterdessen auf ein so genanntes
„Rechtsrockkonzert“ der Naziszene aufmerksam. Dieses
soll am 26. Mai im Landkreis Lichtenfels stattfinden.
Verantwortlicher Organisator ist der NPD-Funktionär Kai
Limmer aus Kronach. Voraussichtlich wird das Konzert der
Rechten im Gasthof „Zum Hirschen“ in Michelau/Schwürbitz
stattfinden, berichtet die Internetseite art-nb. Es ist
geplant, dass folgende „Bands“ ihr zweifelhaftes
musikalisches Können zum Besten geben: „Asathor“
(Österreich) und Feldherren (München) Nordfront
(Hannover) und Frontalkraft (Cottbus). Bei den Konzerten
der Rechten kommt es häufig zu politisch motivierten
Straftaten. Meist werden verbotene rechte Symbole zur
Schau gestellt, revisionistische Parolen kundgetan und
Gewaltdelikte verübt. Häufig kommt es dazu, dass solche
Konzerte von der Polizei gewaltsam beendet werden
müssen, um zu verhindern, dass Straftaten begangen
werden.
Quelle: nah
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