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Die Linke konstruiert
eine neue Organisation
Zwei Wochen ist die neue Linkspartei jetzt alt. Ihre
aktiven Mitglieder sind gegenwärtig dabei, ein neues
linkes Geflecht zu entwerfen und Parteistrukturen zu
entwickeln. In der Region werden sich im Juli drei
Kreisverbände der Partei gründen. Am 24.07.2007 steht
die Gründungsversammlung des Kreisverbandes Schweinfurt
an und am 25.07.2007 konstituiert sich der Kreisverband
Main-Rhön. In Bamberg ist die erste Versammlung der
Linken aus ehemaliger WASG und PDS bereits am 14.07.2007
vorgesehen. Mit einem soliden Unterbau sollen
Voraussetzungen geschaffen werden, um bei den Kommunal-
und Landtagswahlen gute Ergebnisse zu erzielen, sagt die
kommissarische Parteichefin der Linken in Bayern, Eva
Bulling Schröter.
Der neue Kreisverband Schweinfurt umfasst das Gebiet der
Stadt und des Landkreises Schweinfurt. Die
Gründungsversammlung findet am 24.07.2007 um 19.30 im
Sportheim des TV Oberndorf in der Zeppelinstraße in
Schweinfurt statt. Derzeit setzt sich ein
kommissarischer Vorstand aus folgenden Personen
zusammen: Heinz Amling (ehem. WASG), Claus Seitz (ehem.
PDS), Klaus Schröder (ehem. WASG), Peter Schüllermann
(ehem. PDS) und Sinan Öztürk (ehem. WASG).
Der vorläufige Vorstand im Kreisverband Main-Rhön setzt
sich aus Sabine Schmidt (ehem. WASG), Joachim Reiz
(ehem. PDS), Stefan Bannert (ehem. WASG), Horst Bayer
(ehem. PDS), Michael Kober (ehem. WASG) und Helmut Beck
(ehem. WASG) zusammen. Der Kreisverband umfasst das
Gebiet der Landkreise Bad Kissingen, Rhön-Grabfeld und
Hassberge. Die konstituierende Versammlung findet am
25.07.2007 um 19.30 Uhr in der Gaststätte Rathschenke in
der Rossmarktstrasse 38 in Bad Neustadt statt.
Die kommissarische Landeschefin in Bayern, Eva
Bullin-Schröter, will jetzt dafür sorgen Voraussetzungen
dafür zu schaffen, dass Die Linke bei den Kommunal- und
Landtagswahlen 2008 präsent ist. „Von Rosenheim bis
Schweinfurt haben wir gute Chancen, in der unmittelbaren
Politik vor Ort Sozial- und Umweltstandards
einzufordern, zu denen die etablierte Politik nicht
fähig und willens ist. Gleiches gilt auf Landesebene.
Bildung, seit der fragwürdigen Föderalismusreform
Ländersache, ist bei der CSU in schlechten Händen“,
meint die Linkspolitikerin.
Klaus Ernst, Schweinfurter IG-Metall Bevollmächtigter
und Vorstandsmitglied in der neuen Partei ist der
Auffassung, dass die Linke eine völlig neue Organisation
wird. In der Augsburger Allgemeinen Zeitung meinte er,
dass Vergleiche mit der SED nicht richtig sind. "Die
Linke - das ist eine vollkommen neue Konstruktion." Die
Partei kämpfe im Unterschied zu den anderen um den
Sozialstaat. "Wir sind die, welche die Interessen der
Bürger vertreten. Schwerpunktthemen seien der
Mindestlohn und die Rente. "Wir sind Partner der
Gewerkschaften", sagte der 52-Jährige der Zeitung.
Quelle: nah
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