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Huml missbraucht
Anne-Frank-Ausstellung
In Bamberg wird ab dem 9.
November 2007 eine Wanderausstellung des Anne Frank
Zentrums Berlin gezeigt. Für die Durchführung und
Erkundung von Finanzierungsmöglichkeiten der Ausstellung
hat sich vor Ort die CSU Landtagsabgeordnete Melanie
Huml engagiert und eine breite Gruppe interessierter
Menschen als Mitträger und Geldgeber gefunden. Wie nun
bekannt wurde hat die CSU Politikerin in einer E-mail am
15. Oktober 2007 dem DGB-Regionsvorsitzenden in
Oberfranken-West, Herrn Werner Schnabel mitgeteilt, die
VVN/BdA Bamberg aus dem Mitveranstalterkreis mit einem
Hinweis auf Verfassungsschutzverzeichnisse, zu löschen.
Der DGB zog daraufhin aus Solidarität mit der VVN/BdA
die Finanzierungszusagen des DGB zurück.
Den Rahmen der kommenden
Ausstellung wird eine Vielzahl von Veranstaltungen
verschiedenster Organisationen und Institutionen bilden.
Zwei solcher Veranstaltungen hat das DGB-Bildungswerk in
Kooperation mit der VVN/BdA Bamberg für das
Rahmenprogramm angemeldet. Am 23. November 2007 eine
Veranstaltung mit Michael Weiß vom Apabiz aus Berlin zum
Thema: „Das Versteckspiel der Neonazis, Symbole - Codes
und Lifestyle“. Am 25. November 2007 einen
Friedhofsrundgang mit dem Thema: „Erinnern statt
Vergessen. Zeugnisse von Verfolgung und Widerstand im
Bamberger Friedhof“.
Der Vorsitzende des VVN/Bda
Bamberg, Günter Pierdzig stellt zum Verhalten der CSU
Politikerin fest: "Man könnte das persönliche Ansinnen
von Frau Huml vielleicht entfernt verstehen, dass sie
als neue Staatssekretärin in der Regierung Beckstein und
als CSU-Mitglied die Zusammenarbeit mit der VVN/BdA
nicht gerade fördern will, dass sie dabei jedoch ihre
Organisatorenkompetenz der örtlichen Anne Frank
Ausstellung missbraucht, ist höchst bedenklich, denn die
von Frau Huml praktizierte Ausgrenzung und Diffamierung
der VVN/BdA ist ein Hohn gegen jegliche Art eines
ehrlich und konsequent praktizierten Antifaschismus.
Zugleich ist diese diffamierende Ausgrenzung und
Diskriminierung eine Beleidigung aller Opfer des
Faschismus und damit auch der Person der Anne Frank
selbst, sowohl der Ermordeten , der mittlerweile
Verstorbenen, als auch der noch Lebenden, meint Pierdzig.
"Es ist bedauernswert und untragbar, dass Frau Huml
durch ihr diskriminierendes Ansinnen gegenüber der VVN/BdA
die hervorragende Arbeit des Anne Frank Zentrums selbst
zur Durchsetzung ihrer persönlichen Politik missbraucht
und die Arbeit des Anne Frank Zentrums dadurch in
Misskredit bringt, sagte Günter Pierdzig in einem
Gespräch mit Nachrichten-aus-Hassfurt.
Quelle: nah
Nachrichten aus
Hassfurt empfiehlt Dir ein paar Dinge, die Du haben solltest.... und Du
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