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Gewerkschafter
bei IBM in den USA
Weltweit bereiten sich IBM-Beschäftigte auf Proteste
gegen die geplanten Massenentlassungen im Konzern vor.
Am 23. Mai wird ausgehend von den französischen
Niederlassungen ein Aktionstag stattfinden. Die deutsche
IG Metall "hat den internationalen Aufruf dazu mit
unterschrieben", sagte Jürgen Stamm, 1. Bevollmächtigter
der Gewerkschaft in Stuttgart, gegenüber
de.internet.com. In den IBM-Niederlassungen der USA soll
zeitgleich von allen Beschäftigten für zehn Minuten
die Arbeit niedergelegt werden. Weltweit will das
IBM-Management bis zu 13.000 Arbeitsplätze vernichten.
Darin ordnet sich auch die geplante Schließung der
Niederlassungen in Schweinfurt und Hannover ein, wo
bereits mehrfach Aktionen der Beschäftigten
stattfanden. Am Aktionstag ist laut Stamm unter anderem
die Fahrt einer Delegation zu den Kollegen nach Paris
geplant.
Gestern
kündigte auch die ITK-Gewerkschaft CWA aus den USA ihre
Beteiligung an. "Viele Beschäftigte sind der
Ansicht, dass die Entlassungen durchgeführt werden, um
die Wall Street zufrieden zu stellen und den Aktienkurs
zu erhöhen - auf Kosten der Arbeiter und der
Familien", so Lee Conrad, Leiter der CWA-Abteilung
Alliance@IBM. Unterstützend erfolgen Aktionen per
E-Mail und Telefon durch pensionierte und bereits
entlassene Kollegen. Es sei ein "historischer
Moment" an dem alle zusammenstehen und eine
deutliche Botschaft an das Hauptquartier, so Conrad. (ck)
Quelle:
de.internet.com
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