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Krautheim
und Firsching im Landesvorstand
Der
Schweinfurter Frank Firsching wurde auf dem bayrischen Gründungsparteitag der
Wahlalternative für Arbeit & soziale Gerechtigkeit (WASG) zum
stellvertretenden Vorsitzenden des Landesverbandes Bayern in Regensburg gewählt.
Die WASG- Regionalgruppe Main- Rhön konnte sich auch noch über die Wahl von
Hannelore Krautheim (Ebelsbach) in den erweiterten Landesvorstand freuen.
Krautheim war bis zu ihrem Austritt aus der SPD Ortsvereinsvorsitzende der
Sozialdemokraten in Ebelsbach.
Damit
ist die Region Main- Rhön mit zwei Stimmen im insgesamt 13-köpfigen WASG-
Landesvorstand außerordentlich gut vertreten.
Neben
den Vorstandswahlen diskutierten die knapp 100 Delegierten die mögliche
Zusammenarbeit mit der PDS zur Bundestagswahl und darüber hinaus. Dabei sprach
sich die überwiegende Mehrheit für eine gemeinsame Strategie aus, um
Arbeitnehmern, Rentnerinnen, Arbeitslosen, Handwerkern und kleine
Gewerbetreibende wieder eine Stimme im Bundestag zu verleihen.
Firsching:
„Wir wollen mit der PDS zusammenarbeiten , aber nicht um jeden Preis. Klar
ist, wir sind die politischen Aufsteiger der letzten Monate. Daher werden wir
uns auch in Bayern mit der PDS auf gleicher Augenhöhe fair
auseinandersetzen.“ Für die Kandidatur von WASG- Mitgliedern auf offenen
Listen der PDS nannte der bayrische WASG- Vorsitzende Fritz Schmalzbauer (München)
folgende Voraussetzungen an die Adresse der PDS. Da stehen an erster Stelle die
Inhalte. „Es muss ein Wahlprogramm erstellt werden, mit dessen Inhalten sich
die WASG identifizieren kann. Unsere Mitglieder kandidieren nicht für das PDS-
Parteiprogramm.“, so Schmalzbauer. Als weiteren Knackpunkt nannte Schmalzbauer
die Namensfrage. So habe die PDS mit ihren Wahlergebnissen bewiesen, dass dieser
Name in Bayern wenig erotisch sei. Deshalb liege es im Interesse der PDS ihren
Namen zu überarbeiten. Das erste Sondierungsgespräch zwischen den
bayrischen Landesvorständen von WASG und PDS fand am Sonntag in Ingolstadt
statt.
Quelle:
Frank Firsching
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