Nachrichten aus Hassfurt

Stattbahnhof Schweinfurt

Radio Z Nürnberg

Aktuelle Informationen der alternativen Bewegung in Schweinfurt, Hassfurt und Bamberg

 
 

NetzreporterInnen gesucht !!

 

Uns geht hier zu viel durch die Lappen..... Wir suchen dringend NetzreporterInnen, die uns bei unserer Arbeit unterstützen. Ausserdem gerät unser Projekt an die finanzielle Grenze. Wer uns gut findet, soll uns unterstützen. Mehr dazu findet Ihr hier.

 

 

WASG bockt wegen Platzvergabe

 

Der Coburger Linkspolitiker Markus Bansemir wurde am vergangenen Wochenende in Ingolstadt auf Platz vier der bayerischen Landesliste der Linkspartei gewählt. Seiner Wahl ging ein heftiger Streit um den aussichtsreichen Listenplatz voraus. Die beiden vorderen Positionen wurden an WASG Gründer Klaus Ernst aus Schweinfurt und an die ehemalige PDS Abgeordnete im Bundestag, Eva Bulling-Schröter, vergeben. Bei der Wahl um Listenplatz drei setzte sich das PDS Mitglied Cornelia Möller aus München im ersten Wahlgang gegen die ehemalige Bundestagabgeordnete der Grünen, Elisabeth Altmann, die Fürther Gewerkschafterin und Händel-Lebensgefährtin Anny Heike, sowie die Kurdistanaktivistin Merca Ada durch. Im Kampf um den immer noch aussichtsreichen Platz vier stellten sich zehn Kandidaten vor.

 

In der Diskussion hierzu nahmen sichv erschiedene WASG und PDS Mitglieder, den Landessprecher der WASG, Friedrich Schmalzbauer, und seine Basisdemokratischen Auffassungen zur Brust. Dabei kam es zu einem verbalen Duell zwischen Makus Bansemir aus Coburg und Fritz Schmalzelbauer, worauf der WASG Politiker sagte: „Das lass ich mir nicht bieten, wir gehen und lassen das hier platzen!“ Nach einigem hin und her wurden dann doch gewählt, und Schmalzelbauer bekam 23 Stimmen, gefolgt von Bansemir mit 13 Stimmen. In der Stichwahl entfielen auf Schmalzelbauer dann 32 Stimmen, und der Sieger Markus Bansemir erhielt drei Stimmen mehr.

Daraufhin verließ der gesamte WASG-Landesvorstand wütend die Sitzung und erklärte anschließend, dass das Verhalten der Mitgliederversammlung der PDS Bayern den Schluss nahe lege, dass maßgebliche Teile der Linkspartei in Bayern die Ernsthaftigkeit der gegenwärtigen Situation noch nicht hinreichend wahrnehmen würden. Ausschlaggebend für diese Beurteilung sei die Art und Weise der Ablehnung von zwei exponierten Kandidaten der WASG, darunter deren Landessprecher Fritz Schmalzbauer. Dennoch verlautbarte die WASG, dass es der Konsequenz nach wie vor den Mitgliedern der Linkspartei Bayern unbenommen bleibe, wie bisher souveräne Entscheidungen zur Gestaltung der Landesliste zu treffen.

 

Quelle: jkr, nah

 

 

Lesermeinung:

 

Hallo ich bin Mitglied der WASG und finde es schlichtweg schade das es soweit kommen muss. Allerdings den Titel des Artikels finde ich schon provokant und abschätzend! Er lässt bedeutende WASG Mitglieder als bockende Kinder erscheinen (nicht reif genug für... ) Jeder weiß, dass die Linkspartei ohne WASG-Beteiligung nix auf die Füße bekommt! Deshalb halte ich eine 50/50 Aufteilung (Linkspartei/WASG) der vorderen Listenplätze als eine Selbstverständlichkeit! Diesen 4. Platz einem WASG Mitglied freizuhalten sehe ich daher als Pflicht an für die Delegierten der Linkspartei, denn die WASG Mitglieder haben ja hier nichts zu melden! Soviel zum Stichwort "Basisdemokratie"! Immer schön an die eigene Nase fassen! 

 

Wolfgang Gutgesell, per e-mail

 

 

zurück

 

Leser dieser Meldung:

Hit Counter

Impressum  |  Kontakt  |