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Markus Bansemir in Zeil am Main zu Gast

 

Auf Einladung des "Linken Bündnisses Haßberge" stellt am Freitag, den 2. September ab 19 Uhr, in der Zeiler Gaststätte "Göller", der Coburger Linkspartei-Politiker Markus Bansemir die Eckpunkte des Wahlprogramms der neuen Linken vor. Mit dem 32-Jährigen IT-Fachmann und Freizeit-Punkrockmusiker Bansemir ist einer der umstrittensten Mitglieder der bayrischen Linkspartei-Landeswahlliste im Hassbergkreis zu Gast. Ende Juli setzte er sich, als Kandidat der PDS-Nahen Jugendorganisation SOLID in einer Kampfabstimmung um Platz 4 der Landesliste überraschend gegen den bayrischen Landesvorsitzenden der Partnerpartei WASG, Fritz Schmalzbauer durch, was kurzzeitig zu starken Irritationen um das angestrebte Linksbündnis um PDS und WASG führte. 

Bansemir kandidiert für die Linkspartei in Bayern auf  dem aussichtsreichen Platz vier. Er ist vom Beruf Systemprogrammierer und  in seiner wenig verbleibenden Freizeit  bekennender "Linuxer". Die meiste freie Zeit verbringt er jedoch mit der Linkspartei, vor allem in der Basisorganisation  in Coburg. Bansemir  war bisher weder in der SPD noch bei den Grünen Parteimitglied und hatte das auch zu keiner Zeit vor, da beide - auch vor 1998 - keine für ihn akzeptablen Parteien waren. Sollte der Linkspolitiker in den nächsten Bundestag gewählt werden, möchte er sich  vor allem für die strukturschwache Region Oberfranken stark machen. Oberfranken hat die höchste Arbeitslosigkeit in Bayern, ein miserables Nahverkehrsnetz, Abwanderung und Insolvenzen von Betrieben sind hier Alltag. Kleine Einzelhändler werden von Einzelhandelsketten abgedrängt und der Existenz beraubt, Jugendliche wandern ab, da es vor Ort kaum noch eine Ausbildungschance gibt. “In dieser Region wird eine linke Stimme im Parlament dringend benötigt, meint Markus Bansemir“ , der seine weiteren politischen Aufgaben darin sieht, für den schnellstmöglichen Atomausstieg zu wirken, Software- und Trivialpatente zu verhindern, eine antifaschistische Kultur zu fördern, dem neoliberalen Zeitgeist Alternativen entgegen zu setzen und für eine gesunde Umwelt zu kämpfen.

 

Quelle: Linkes Bündnis Hassberge, nah

 

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Die Linke vor der Wahl - Uwe Hiksch kommt nach Eltmann

Veranstaltung entfällt wegen Krankheit

 

Das „Linke Bündnis Haßberge“ veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Kurt Eisner Bildungsverein am Freitag, den 26. August, um 19.00 Uhr, im Hotel „Wallburg“ (nähe Schwimmbad) in Eltmann einen Diskussionsabend zum Thema „Die Linke vor der Wahl, Inhalte und Perspektiven“. Als Referent konnte der ehemalige Bundestagsabgeordnete Uwe Hiksch gewonnen werden. Kaum jemand hat das linkssozialistische Politikfeld in den letzten zehn Jahren mehr geprägt als Uwe Hiksch, für die SPD eroberte er den Bundestagswahlkreis Coburg/Kronach, trat dann wegen der sozialfeindlichen Politik Gerhard Schröders zur PDS über, und wurde später sogar deren Bundesgeschäftsführer. Aber auch innerhalb der PDS blieb er seinem kritischen, sozialdemokratischen Gewissen treu, und zog sich aus der Parteiführung zurück. Im letzten Jahr gehörte Hiksch zu den Initiatoren der Wahlalternative 2006, welche sich mit der Initiative um den Schweinfurter IG Metall Bevollmächtigten Klaus Ernst zur Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) zusammenschloss.

 

Quelle: Linkes Bündnis Hassberge, Joachim Reitz

 

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