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Haßberge-Linke setzen auf solide
Arbeit
„Eine Vielzahl persönlicher
Gespräche und solide Arbeit in der Kommunalpolitik“,
sieht Kreisrat Willi Schütz vom Linken Bündnis als
wichtige Gründe für das „erfreuliche Abschneiden“ der
Linken bei der Bundestagswahl im Landkreis Haßberge. Bei
einer Vorstandsitzung am vergangenen Montag in Sand
bewertete Schütz das Wahlergebnis seiner Partei: „Mit
einem Zweitstimmenanteil von 9,2 Prozent sind wir
bayernweit der Landkreis mit dem drittstärksten Ergebnis
für die Linke. In allen Gemeinden konnten wir die 5
Prozent Hürde überspringen, dafür bedanken wir uns bei
den Bürgern.“
In sechs Gemeinden sei es gelungen, zweistellige
Ergebnisse einzufahren. So gelang es in Breitbrunn, 16
Prozent der Stimmen auf die Linke zu vereinen. „Wohl ein
historisches Ergebnis“, freute sich Willi Schütz. Als
herausragend bezeichnete er außerdem das Ergebnis in
Oberaurach mit knapp 13 Prozent. „Auch Ebelsbach und
Königsberg sind für uns mittlerweile feste Größen“. Der
Sander Kreisrat kündigte an, dass das Linke Bündnis in
der Kommunalpolitik weiterhin das machbare anvisieren
werde und im Kreistag kontinuierlich weiterarbeiten
wolle. „So schaffen wir die örtliche Basis für ein
breiteres Wachstum der Partei“. Er bedankte sich
ausdrücklich für den „engagierten Wahlkampf“ des
Erstimmenkandidaten Stefan Bannert. Mit seinen 8,5
Prozent habe der Münnerstädter ein „tolles Resultat“
bekommen, schloss Schütz seine Analyse.
In Sachen Nichtraucherschutz informierte Joachim Reitz,
dass man das aktuelle Volksbegehren unterstütze. Zwar
sei die Initiative der ÖDP im Linksbündnis nicht
unumstritten, letztlich gehe es aber vor allen Dingen
darum, den „Eiertanz der bayerischen Staatsregierung
beim Gesundheitsschutz“ zum Thema zu machen. „Einmal Hü
und einmal Hot“, sei typisch für Horst Seehofer. Für das
Linke Bündnis Haßberge stehe der Arbeitsschutz der
Beschäftigten in den Gaststätten im Vordergrund. „Wir
unterstützen das Volksbegehren natürlich auch, weil
wichtige Fragen in der Politik direkt von den Bürgern
entschieden werden sollten“.
Abschließend informierte Reitz über anstehende Termine
beim Linken Bündnis: Am Dienstag, den 03. November
findet die Jahreshauptversammlung statt. Dabei wird ein
neuer Vorstand der Wahlinitiative gewählt. Am 19.
November kommt die Berliner Kinder- und
Jugendbuchautorin Gisela Karau nach Haßfurt. Sie
bespricht ihr neues Buch: „Wer, wenn nicht wir -
Beiträge zur Geschichtsdebatte“.
Quelle: nah
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