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Frank Firsching tritt zur OB-Wahl an
Am 07. März 2010 findet in
Schweinfurt die Oberbürgermeisterwahl statt. Frank
Firsching, Fraktionsvorsitzender der Partei Die Linke im
Schweinfurter Stadtparlament und im Hauptberuf DGB
Regionsvorsitzender ist einer der Kandidaten, die sich
um die Nachfolge von Gudrun Grieser (CSU) bewerben. Die
Politik der letzten beiden Jahrzehnte habe tiefe Spuren
in unserer Gesellschaft hinterlassen, sagt Frank
Firsching, der sich vor allen Dingen als "Gewerkschafter
in der Politik und nicht umgekehrt" sieht.
Nachrichten-aus-Hassfurt dokumentiert Teile einer
Stellungnahme Frank Firschings, in der er auf seine
Beweggründe für die OB-Kandidatur eingeht.
"Prekäre Beschäftigung, also Arbeit die unsicher und so
schlecht bezahlt ist, dass Sozialleistungen vom Staat
nötig sind, um über die Runden zu kommen, wird
alltäglich. Immer mehr Rentner müssen die
Grundsicherungsleistung im Alter in Anspruch nehmen,
weil die Rente so klein ist. Immer mehr Kinder sind von
Armut betroffen. Unsere gesetzlichen
Sozialversicherungszweige werden Stück für Stück
privatisiert. Steuergeschenke erhielten meist
Großverdiener, Konzerne und Vermögende. Zudem befinden
wir uns in der größten Wirtschafts- und Finanzkrise
aller Zeiten. Kurzarbeit ist Alltag, die
Jugendarbeitslosigkeit steigt rasant und viele
Arbeitsplätze sind bedroht.
Seit 2004 engagiere ich mich zusammen mit vielen
Kolleginnen und Kollegen für eine soziale, solidarische
Politik, die gewerkschaftlichen Zielen verpflichtet ist.
Soziale Gerechtigkeit, Gleichberechtigung,
gesellschaftliche Teilhabe aller, soziale Sicherheit,
gerechte Entlohnung, Verteilungsgerechtigkeit,
ökologische Erneuerung, Chancengleichheit etc. Für diese
Ziele setze ich mich politisch ein.
Gleich auf welcher politischen Ebene: Bund, Land oder
Kommune. Überall begegnen uns Facetten dieser
politischen Weichenstellungen. Als Oberbürgermeister
einer Stadt ist man mit den Auswirkungen der
Bundespolitik konfrontiert. Man hat aber auch die
Möglichkeit über Kommunalpolitik Hilfestellungen zu
geben und Lebenschancen der Menschen zu verbessern.
Dafür will ich mich einsetzen. Als überzeugter
Gewerkschafter in der Politik, nicht umgekehrt!"
Quelle: nah
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