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Rassistische
Parolen der Republikaner
Der
DGB- Regionsvorstand fordert alle
Gewerkschaftsmitglieder und alle Bürgerinnen und
Bürger auf, nicht auf die rassistischen Parolen der
Wahlwerbung der Republikaner hereinzufallen. DGB-
Regionsvorsitzender Frank Firsching: „Es ist
unerträglich, wenn Parteien Stimmenfang auf Kosten von
Mitmenschen machen.“ Damit spielt Firsching auf die
Plakate der Republikaner mit der Aufschrift: „Arbeit
für Wojciech- Hartz IV für Deutsche“ an. Der
DGB- Regionsvorstand verurteilt diese Art der
Wahlwerbung als „rassistisch und volksverhetzend“.
IG BAU- Vorstandsmitglied Kurt Grömling meint: „Jeder
weiß, klappern gehört zum politischen Geschäft, doch
jeder weiß auch, dass es gesetzliche und moralische
Grenzen gibt.“, und die sieht der DGB eindeutig
überschritten.
Verantwortlich
für die Arbeitslosigkeit seien nicht Bürger
ausländischer Herkunft, sondern eine verfehlte
Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik. Deshalb sei die
Republikaner- Argumentation nichts weiter als eine
Sündenbocktheorie, auf die die Menschen nicht noch
einmal hereinfallen dürften. Sicher
zielen die Republikaner bewusst auf polnische
Staatsbürger, die, wie wir wissen, meist unter den
schlimmsten Bedingungen und niedrigsten Löhnen arbeiten
müssen.
Firsching
erinnert daran, „dass es skrupellose Arbeitgeber sind,
die Menschen zu Billigstlöhnen beschäftigen, um den
eigenen Profit zu vergrößern.“ Seit
über 100 Jahren forderten die Gewerkschaften in allen
Ländern „gleicher Lohn für gleicher Arbeit“. Auf
Deutschland bezogen plädieren die Gewerkschaften für
einen gesetzlichen Mindestlohn und wesentliche
Änderungen in der Hartz IV- Gesetzgebung, die übrigens
nicht an eine Nationalität gebunden ist!
Quelle:
DGG, Frank Firsching
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